Das sagen die Alteos-Experten 27.03.2025, 10:45 Uhr

Service als Schlüssel zur Kundenbindung im Fahrradhandel

Der Fahrradhandel verändert sich rasant und guter Service wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Tim Moritz und Stephanie Sägenschnitter, beide im Vertrieb bei Alteos, bringen hierzu eine langjährige Erfahrung mit.
Tim Moritz und Stephanie Sägenschnitter haben einen Blick für aktuelle Trends, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der Fahrradbranche.
(Quelle: Alteos)
Die Fahrradbranche zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus – und genau das macht sie so spannend. In der neuesten Ausgabe der SAZbike dreht sich alles um das Thema „Werkstatt und Service“  – zwei wichtige Erfolgsfaktoren. Auch die beiden Alteos-Vertriebler Tim Moritz und Stephanie Sägenschnitter haben hierzu Erfahrungen gesammelt.
In Stephanies Familie war das Fahrrad stets präsent. Schon als Kind schraubte sie zusammen mit ihrem Bruder an Rädern. Während er den technischen Weg als Zweiradmechaniker einschlug, entschied sie sich für die kaufmännische Seite. „Mir war es wichtig, direkten Kontakt zu Menschen zu haben – das hat mich an der Branche besonders gereizt“, sagt sie. Stephanie erinnert sich besonders an die vielen verschiedenen Kundinnen und Kunden, die sie im Laufe der Jahre getroffen hat: „Vom sportlichen Mountainbiker über Familien mit Lastenrädern bis hin zu älteren Paaren, die dank eines E-Bikes wieder mobil wurden – man trifft auf so viele Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.“ Für Tim besticht die Fahrradkultur vor allem durch ihre Authentizität: „Hier kann man einfach sein, wie man ist. Früher dachte man, E-Bikes seien nur etwas für Seniorinnen und Senioren – heute fährt wirklich jeder damit.“

Nach dem Kauf ist vor dem Service

Persönliche Beratung und exzellenter Service unterscheiden den Fachhandel vom Online-Geschäft. Kundinnen und Kunden schätzen klare Erklärungen und kompetente Ansprechpartner. „Ich habe zuerst im Online-Handel gearbeitet, und dort war der Kontakt viel distanzierter. Im Einzelhandel ist er viel persönlicher – genau das schätze ich an der Fahrradbranche.“ Tim erinnert sich an eine positive Erfahrung als Kunde: „Bei einer Inspektion erklärte mir der Händler genau, welche Schritte er unternommen hatte, und machte mich auf jedes Problem aufmerksam, welches ich selbst nicht bemerkt hatte. Das hat bei mir eine Awareness geschaffen, dass er ein Profi ist, und mir das Gefühl gegeben, dass ich bestens beraten bin – und ich werde die Inspektion definitiv wieder bei ihm machen.“

Werkstatt und Service als Erfolgsfaktoren

Die Werkstatt wird zunehmend zum Herzstück des Fahrradhandels – und Stephanie und Tim sind sich einig: Händlerinnen und Händler sollten diese Chance nutzen. „Eine gut aufgestellte Werkstatt mit marktgerechten Preisen kann ein echtes Alleinstellungsmerkmal sein und nachhaltig Umsatz generieren“, erklärt Tim. „Versicherte Kundinnen und Kunden kommen zudem eher wieder in den Laden, um Reparaturen durchführen zu lassen – das stärkt die Kundenbindung.“
Auch zusätzliche Serviceangebote können Mehrwert schaffen, etwa indem
  • Versicherungen, Inspektionen und Zubehör in Kombination angeboten,
  • gezielte Hinweise auf Verschleißteile direkt an der Werkstatttheke gegeben oder
  • digitale Buchungssysteme für Termine und Wartung ermöglicht werden.
Die Fahrradbranche erholt sich langsam von wirtschaftlich schwierigen Jahren und für die beiden Experten von Alteos ist sicher: Händlerinnen und Händler, die auf Service, Werkstatt und persönliche Beratung setzen, haben die besten Zukunftsaussichten. Wer heute in Service investiert, sichert sich langfristige Kundenbindung und wirtschaftlichen Erfolg.



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