Fahrradsegment wächst seit drei Quartalen 26.07.2024, 08:46 Uhr

Mips-Chef: Markt normalisiert sich wieder

Mips, ein schwedischer Lieferant für Helmsicherheitssysteme, verzeichnet steigenden Umsatz und Gewinn im zweiten Jahresquartal. Besonders das Fahrradsegment entwickelt sich positiv.
Max Strandwitz
(Quelle: Mips)
Von April bis Juni stieg der Nettoumsatz insgesamt um 31 Prozent auf 133 Millionen Schwedenkronen (11,3 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis stieg um 125 Prozent auf 52 Millionen Schwedenkronen (4,4 Millionen Euro).
Max Strandwitz, Präsident and CEO, erklärt, das Wachstum sei in erster Linie auf die normalere Lagersituation in der Kategorie Sport zurückzuführen. „In der wichtigen Unterkategorie Fahrräder haben wir einen positiven Wachstumstrend seit dem vierten Quartal 2023, mit einer allmählichen Verbesserung der Umsätze. Das liegt vor allem daran, dass sich sowohl die Markt- als auch die Lagersituation verbessert hat. Das organische Wachstum für das erste Halbjahr betrug 14 Prozent, was unseren Erwartungen entspricht - eine Rückkehr zu einem guten organischen Wachstum, sobald sich die Lagerbestände im Fahrradsektor normalisiert haben. Wir sehen positive Entwicklungen in allen unseren Kategorien, während die Lagerprobleme, mit denen wir und der Markt im Allgemeinen so lange zu kämpfen hatten, jetzt wesentlich geringer sind. Deshalb spiegeln unsere Umsätze jetzt besser die tatsächlichen Einzelhandelsverkäufe an die Verbraucher wider“, so Strandwitz. 
In der Kategorie Sport lag das Wachstum bei 33 Prozent, und die Unterkategorie Fahrrad wuchs im dritten Quartal in Folge. 

Lagerbestände bleiben hoch, Kapital bleibt noch knapp

„Die Lagerbestände sowohl bei unseren Kunden als auch bei den Einzelhändlern sind nun auf ein gesünderes Niveau zurückgekehrt. Obwohl nicht alle Einzelhändler und Helmmarken ihre hohen Lagerbestände ihre hohen Lagerbestände noch nicht vollständig abgebaut haben, ist das Problem in Bezug auf Helme nun lokaler geworden, aber einige Herausforderungen bleiben bestehen, vor allem bei anderen Fahrradprodukten. Dies bedeutet, dass für Einzelhändler und Marken der Zugang zu Kapital begrenzter ist und ihr Wunsch, die Helmbestände aufzubauen, ist daher auch geringer. Deshalb glauben wir immer noch, dass unser Umsatzwachstum in diesem Jahr hauptsächlich von unseren Kunden abhängt, die wieder Produkte bei uns kaufen“, meint Strandwitz.



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